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Schlagwörter: Sexismus – Drohnen – Gebärdensprache – Fußball – Orange is the new black – Armut – Kritik – fat shaming – Sterbehilfe – Behinderung – Ableismus – Twilight – abuse – Polizei

Zeit für eine neue Linksammlung, denn es sind einige Artikel zusammengekommen. Heute gibt es ein ungewöhnlich breites Themenspektrum.

Über die Lebensrealität von LSBTTIQ in Baden-Württemberg
[Deutsch] von @Nele_Tabler via @iwedan

Berliner Polizei nutzt Drohnen im Einsatz
[Deutsch] via @BagaGam

Klarstellung: Fußballergebärden mussten auch zu dieser WM nicht neu erfunden werden
[Deutsch] von @EinAugenschmaus

Es finden sich nicht so viele Männer in Orange is the new Black – und das ist gut so
[Englisch] von @mister_goldfish via @goldfish

Angewohnheiten, die man entwickelt, wenn man arm aufwächst
[Englisch] via @kopfrechner_in

Captain Awkward zum Thema: Wie akzeptiere ich Kritik besser?
[Englisch]

„Geschichte von Fitness und Fatness in den USA“
[Deutsch] via @moder_dragon

Gegenargumente zur Sterbehilfe aus der Sicht von Menschen mit Behinderung
[Englisch] via @goldfish

1A-Erklärung: Worin liegt die Anziehungskraft von Twilight für Frauen*?
[Englisch] von @anamardoll
(CN r*pe wird erwähnt, allg. Thema abuse)

Warum es eine deutschstämmige Professorin wieder in die USA zurückzieht
[Deutsch] via @_tillwe_

Buffy – Staffel 3 Folge 1: Gefangen in der Unterwelt

Hallo miteinander. Um meine Blogging-Probleme zu brechen, hatte ich auf Twitter scherzhaft gesagt, ich bastele meine Tweets zu einem Artikel zusammen, inspiriert von Bäumchen, und das werde ich jetzt auch tatsächlich tun.

Dieser Post enthält gnadenlos Spoiler.

Ich habe vor nicht so langer Zeit begonnen Buffy zu schauen – für Uneingeweihte: Eine Serie aus den 90ern, in der die weibliche Hauptfigur Buffy „The Slayer“ ist. Das heißt ihre Aufgabe ist es Vampire zu jagen und allgemein Monster zu töten. Davon gibt es jede Menge v.a. in ihrer High School in Sunnydayle, weil ihre Highschool über dem „Hellmouth“, dem Höllenschlund liegt. Dabei helfen ihr ihre computererfahrene Freundin Willow, ihr nice guy ™ Freund Xander und die beliebte Schülerin Cordelia, die eher unabsichtlich zur Gruppe gestoßen ist.
Weiterhin gibt es Oz, den aktuellen Boyfriend von Willow, der ein Werwolf ist und Giles, Buffys Mentor, ein „Watcher“.

Da ich die Serie in Englisch schaue, werden sowohl einige Zitate als auch Begriffe Englisch sein. Ich garantiere nicht, dass deutsche Übersetzungen, die ich angebe, mit denen der deutschen Synchronisation übereinstimmen. Sie sollen nur dazu dienen klarzumachen, was mit den Begriffen gemeint ist.

An der Stelle möchte ich auch kurz sagen, dass es mir sehr wenig Spaß macht wegen Kleinigkeiten korrigiert zu werden – ihr wisst schon, auf die „DU HAST WINZIGE DETAILS NICHT 100% KORREKT WIDERGEGEBEN SHOOT HER*!!“-Art. Also bitte davon absehen.

Letzte Bemerkung bevor ich über die Folge schreibe: Ich habe v.a. angefangen diese Serie zu schauen, weil ich sie oft als ein unglaubliches feministisches Meisterwerk gelobt gesehen habe. Daher dachte ich mir, es wäre sicher cool sich die Serie mal anzusehen. Leider habe ich einerseits dagegen einige Einwände aufgrund der Folgen, die ich bereits gesehen habe (2. Hälfte 1. Staffel bis zu dieser hier). Andererseits lässt der Schaffer Joss Whedon selbst daran zweifeln, wenn er verkündet, dass wir uns nicht als „feministisch“ sondern als „genderistisch“ bezeichnen sollten. Welp.

Nun bekommt ihr eine bunte Mischung aus meinen Tweets (in den Zitaten) und ein bisschen Erläuterung/Kritik was in der Folge geschieht.

Screw this, Buffy time.

Wie wird wohl das DVD-Interface der 3. Staffel aussehen? Spannung. Electro. Ok.

Die Frage ist v.a. spannend, weil das DVD-Menü der zweiten Staffel a) unbenutzbar war, weil absolut unübersichtlich – verschnörkelte, schräg verlaufende Schrift in unterschiedlichen Größen – und b) Boob-Angel die ganze Zeit zu sehen war. Wer ist Boob-Angel? Das DVD-Menü ist so angelegt, dass es aussieht als wäre man auf einem Friedhof und wüde einen Kamera-Flug machen, bis man in einer Gruft landet. In dieser Gruft steht ein Engel. Leider nicht wie die klassischen Friedhofs-Engel, die, heraushängende Brüste oder nicht, nicht sexualisiert sind, sondern eine eindeutig sexualisierte Figur einer nackten Person mit Brüsten, an der man dann auch jede vierte Folge vorbei“fliegt“, um noch einmal eine Nahaufnahme zu sehen. Sehr nervig.
Das Menü der 3. Staffel ist immer noch schni-schna-schnörkelig, aber wenigstens nicht mehr schräg gedruckt -.-

Lol, Oz versucht n stake zu werfen. Und failt. :D

(Stakes sind die Dinger, die man Vampiren ins Herz stößt, damit sie sterben. Pfahl?)
Am Ende der letzten Staffel hat Buffys Mutter sie ‚rausgeschmissen, genau so wie Buffys Schuldirektor sie aus der Schule. Daraufhin hat sie Sunnydayle verlassen. Damit die Vampire nicht zu viel werden, haben jetzt Willow, Xander und Oz das Vampire-Jagen übernommen. Sie sind allerdings nicht so gut wie Buffy (bis auf Oz ja auch nur Normalsterbliche ohne überdurchschnittlich große Kraft und Kampferfahrung wie Buffy). Ihnen entgehen etwa 50% aller Vampire, wie man erfährt.

Buffy geht in transparenten Kleid ans Meer. o.ô Boobshot O.Ô

Ich meinte eher, dass der Fanservice mich nervt…

Eines der großen Themen dieser ach so feministischen Serie: Frauen in engen und kurzen Klamotten, allen voran Buffy. Als sie in der letzten Staffel schon die ganze Zeit Minirock getragen hatte, kam man auf eine neue Idee: geschlitzte Miniröcke! Wow.
Now don’t get me wrong: Wenn ein echter Mensch sich dafür entscheidet Miniröcke, Ausschnitte, whatever zu tragen: good for you! Nur weiter! Buffy und Cordelia (u.a.) sind aber keine echten Menschen, sondern Charaktere in einer Serie, denen eine bestimmte Kleidung verpasst wird. Einerseits fand und finde ich es cool, dass Buffy sich anscheinend sehr für shopping interessiert, sich beschwert wenn sie beim Kämpfen ein Fingernagel verloren hat usw., weil das kämpferischen Frauen* üblicherweise nicht zugestanden wird. Entweder „girly“ oder „cool“, aber beides darf selten zusammen gehen. Andererseits nervt es mich wirklich, wenn die Garderobe (und Aufnahmen) dadurch bestimmt wird, ob das heterosexuell-männliche Publikum auch ausreichend angesprochen wird.

Man sieht tatsächlich Sommersprossen auf Buffys Gesicht. Das waren auch die 90er.

Footballer: „If we not gonna have quite as many misterious deaths, Sunnydale is gonna RULE!“

Wie gesagt, die Schule liegt über dem Hellmouth und letztes Jahr sind eine ganze Menge Leute gestorben. Ich bin erstaunt, dass überhaupt noch Schüler*innen an der Schule sind und, na ja, Menschen in der Stadt.
Buffys Freund*innen, ihre Mutter und Giles fragen sich während die Schule wieder beginnt, wo sie ist. Sie hat natürlich keinen Grund an die Schule zurückzukehren, aber vielleicht zu ihrer Familie? (Die scheiße zu ihr war. Ihre Mutter hat sie in einer emotional sehr aufreibenden Situation wie gesagt ‚rausgeworfen. Mehr dazu bei Ana Mardoll.)
Die Szene am Meer war jedoch nur ein Traum, in dem Angel, ihr jetzt toter Vampir-Lover lebendig war. Als sie aufwacht, muss sie zur Arbeit in einer unbenannten Stadt. Dort jobbt sie als Kellnerin und wohnt in einer kleinen Wohnung. Auf Arbeit lernt sie auch ein Pärchen kennen.

Oh, Chanterelle/Lily is cute.

Lily, ein Teil des Pärchens, spricht sie nach der Arbeit an, ob Buffy mit ihr und ihrem Freund wohingehen wolle. Sie erinnert Buffy, dass sie sich flüchtig aus der letzten Staffel kennen (ok, sie sagt das anders), wo Buffy Lily und deren Goth-Vampir-Anbeter-Freund*innen das Leben gerettet hat. Diese Gruppe hat Lily nun hinter sich gelassen und scheint mit ihrem Freund auf der Straße zu leben.

Versteh nich, warum Buffy nich wenigstens ihre Freund*innen kontaktiert.

Es kam mir ein bisschen komisch vor, dass Buffy einfach wegfährt, in eine fremde Stadt und nicht z.B. schaut, ob ihre Mutter sich beruhigt hat. Das hätte ich intuitiv eher gemacht als anzunehmen, dass meine Mutter mich ernsthaft rausgekickt hat. Aber selbst wenn nicht, dass sie sich gar nicht bei den andern meldet, fand ich auch komisch. Zugegeben, die sind wesentlich kritischer ihr gegenüber als meiner Meinung nach Freund*innen sein sollten. (Mehr dazu auch bei Ana Mardoll.) Jedoch finde ich es intuitiv einfach keine logische Entscheidung, dass eine 16-Jährige gar nicht versuchen würde, auf die Leute zurückzugreifen, die sie – wenn schon nicht emotional, so doch mit Taten – unterstützt haben. (Das Alter erwähne ich, weil ihr dadurch ja noch größere Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden alleine zu überleben.)
Und hier wird auch schon das große Theme der ganzen Serie deutlich: Alles ist deprimierend. Buffy erfährt von keiner der Personen, die ihr eigentlich helfen sollten, anhaltende Unterstützung. Sie wird entweder bevormundet (Typen), alle ihre Entscheidungen in Frage gestellt/abgewiesen (ihre Mutter) oder andauernd kritisiert (Freund*innen). Also natürlich nicht ausschließlich. Es gibt auch warme Worte, heart-to-hearts (vertraute Gespräche in denen man sich alles sagt) und Wiedervereinigungen, aber wenn ich eine Person nennen müsste, die Buffy immer unterstützen würde: mir fällt keine ein. (Auch das wieder deutlich bei Ana Mardoll analysiert.)

War’s in den 90ern normaler ohne BH rumzulaufen? Oder is das ne Buffy-Sache?

Es fällt auf, dass sehr viel weibliche Figuren ohne BH herumlaufen, allen voran Buffy. Ich weiß nicht, ob das ’ne Fanservice-Sache ist oder Brüste in den 90ern einfach mehr Freiheit hatten ;)

Aw man, Buffys mom, you are annoying.

Giles versucht derweil herauszubekommen, wo Buffy hinverschwunden ist. Als er von einer weiteren erfolglosen Reise zurückkommt, besucht er Buffys Mutter, um ihr davon zu berichten. Sie ist sichtlich in Sorge und wünscht sich, dass Buffy zurückkommt. Sie sagt, dass sie Buffy nicht die Schuld gibt – sondern Giles. Sie wirft ihm vor, er hätte eine viel zu enge Beziehung zu Buffy und deutet an, das sei umso schlimmer, weil sie nichts davon wusste. (Erst in der letzten Folge hat sie erfahren, dass ihre Tochter die Slayerin ist. Davor hat sie Buffy zwar dauernd gefragt, was schief läuft, aber keine sinnvolle Antwort von ihr erhalten, weil Buffy nicht verraten durfte, dass sie gegen Vampire kämpft. Dafür hat sie ihr dauernd vorgeworfen schlecht in der Schule zu sein, zu spät unterwegs zu sein oder dass sie mit Angel geschlafen hat. – Es war aus ihrer Sicht zu verstehen, dass die Situation frustrierend war. Buffy konnte sich ihr jedoch nicht anvertrauen und hat einfach immer mehr Kritik abbekommen.)
Die Sache ist, dass die Slayerin sich den Job nicht aussuchen kann und der Wächter halt die Slayerin unterstützt. Ja, Schicksal sucks, aber einer der Personen, die dem Schicksal folgt die Schuld daran zu geben, macht nicht so viel Sinn.

„Family Home“, wen das nich Sekte schreit.

Derweil in Wo-auch-immer-Buffy-ist: Sie lebt anscheinend im schlechten Teil der Stadt, viel Fixer, Obdachlose usw. Erstaunlich und unrealistisch weiß, übrigens – wie die ganze Serie. Jedenfalls läuft dort Ted, Ned? Daniel? Alex? Who cares. Also dort läuft Who cares durch die Gegend und spricht Leute an, die auf der Straße leben, dass sie in seine liebe Organisation kommen dürfen, wo er ihnen helfen und wieder Hoffnung geben wird. „Family Home“ ist allerdings meiner Meinung nach kein Vertrauen erweckender Name.

Lilys Freund ist verschwunden und sie bittet Buffy um Hilfe. Buffy lehnt ab, wird aber von Lily so lange belagert, bis sie doch hilft. Die beiden gehen zu einer Blutspende-Station, wo Lily und der Typ öfter waren, aber er soll nicht da gewesen sein in den letzten Tagen. Daraufhin teilen die beiden sich auf, um die Orte abzuklappern, an denen das Pärchen sonst war. Buffy findet in einer Fabrikhalle einen alten Mann auf dem Boden liegend, der das gleiche Tattoo trägt wie Lilys Freund. Er ist tot.
Als Lily und Buffy sich wiedertreffen, sagt Buffy, dass er tot ist. Lily möchte das nicht wahrhaben, sie streiten, Lily rennt weg.
Sie wird daraufhin von Who cares angesprochen, ob sie mit zum Family Home kommen möchte, ihr Freund sei auch schon da.
Derweil macht Buffy sich noch einmal auf die Suche nach Hinweisen.

Krankenschwester: What are you doing? Buffy: Breaking into your office and going through your private files.

Sie findet in der Blutspende-Station Unterlagen, die darauf hindeuten, dass Lilys Freund für etwas ausgewählt wurde, aber es ist unklar wofür oder warum. Buffy erfährt von der Krankenschwester, dass gesunde Spender*innen an das Family Home gemeldet wurden. Sie macht sich dorthin auf den Weg.

Lily wird derzeit „initiiert“. Ihr Freund ist weit und breit nicht zu sehen. Sie kniet vor einem Becken mit ’ner Glibberflüssigkeit. Buffy verschafft sich derweil Zutritt zum Family Home. Sie findet Lily vor und beide fallen durch den Glibber.

Wie sich herausstellt, ist Who cares der Anführer von irgendwelchen Dämonen-Heinies, die gesunde Menschen entführen, um sie dann in ihrer Paralleldimension jahrelang schuften zu lassen, bevor sie sie zu Erde hin wieder ausspucken. Da die Zeit auf der Erde viel langsamer vergeht, war Lilys Freund schon totgearbeitet, obwohl auf der Erde nur ein Tag vergangen war.
Klassischerweise versucht Buffy die Menschen zu befreien.

Buffy kämpft mit Hammer und Sichel gegen Leute, die andere versklavt haben. Hidden meaning??

Das war ziemlich lustig. Leider wird es mit der Rebellion nichts, als Who cares Lily bedroht. Er sagt völlig empört und ungläubig: „Humans don’t fight back. This is how this works!“ :D

„Let everyone know, this is the price of rebe… aaaaaah.“ Er wurde geschubst.

Von Lily. Was ziemlich cool war, weil sie bis jetzt immer von anderen Leuten geführt wurde, jetzt hat sie selbst Initiative ergriffen.
Buffy befreit natürlich alle und tötet Who cares. Sie entscheidet sich am Ende der Folge nach Sunnydayle zurückzukehren und überlässt Lily ihre Wohnung und ihren Job. In der letzten Szene steht sie bei ihrer Mutter vor der Tür, die sie in die Arme schließt.

Das Ding an dieser Serie ist, dass ich mich an sie gewöhnt habe und gespannt darauf war, weiterzuschauen. Ich fand sie im Verlauf der 2. Staffel auch nicht mehr so deprimierend wie zur ersten. Aber wo ich sie gerade auseinandernehme, ist es doch recht bedrückend.
Was Joss Whedon meiner Meinung nach nicht verstanden hat: Ein starker Frauen*charakter definiert sich nicht dadurch, dass man sie möglichst oft fertig macht und sie sich trotzdem nicht das Leben nimmt. Das ist um genau zu sein eine äußerst unfeministische Art Frauen*charaktere zu schreiben. Aber das ist das Theme, was ich in Buffy sehe.

Avatar – Der Herr der Elemente (Feuer)

Da dieser Text seit sage und schreibe 5 Monaten in Englisch existiert, ich ihn bis jetzt aber nicht übersetzt habe, gehe ich davon aus, dass das auch nicht mehr passieren wird. Also heute ein Beitrag in Englisch.

On the left is a crossed out picture from avatar by James Cameron, on the right there is a poster from Avatar-the last airbender. The caption reads 'When I say avatar, I'm talking about avatar, the last airbender.'

I recently watched the three books of Avatar – The Last Airbender. No, I am neither talking about the movie on the left nor this fail.
Now, I would like to tell you why I do not like the book of fire. This is, by the way, unfortunate because I really enjoy these series; the episodes are funny, they are not as obviously western-centric as other productions and there are cool female characters (yes, that is outstanding), cute strange animals and sweet bending skills.

[Sorry, spoilers ahead. Unfortunately, it’s not possible to write a version without spoilers due to the nature of the post’s content.]

First of all, the third book is less funny. This is a crime in and of itself. During the book, the female protagonists lose more and more of their agency, culminating in a lot of disappointing passivity in the final battle.

Here comes what bothered me as well:

In one episode, the female characters (Toph and Katara) pick a fight, they generally do not act like friends but only get along. This episode appeared totally constructed because the group is usually good friends but, out of the blue, the girls could not stand each other. Due to the fact that there never was a tension before, I felt uncomfortably pushed in the direction of „women cannot get along, they always fight and hate on each other. There is no way women can support each other and discuss anything productively.“ This myth further alienates girls and women and is really harmful to the audience of these series, who are (apart from people like me) children and teenagers who are maybe infected by this crap.
With this episode, the producers went from the „we have an awesome group of friends“ terrain into „we just pick up on real-life tropes and do not care about our message“ country (yeah, awkward metaphor). That is disappointing.

Next point: Who’s breasts grew? Kataras! And why? WHO KNOWS. It is true, the friends are slowly becoming adults and I heard that women’s breasts sometimes grow in puberty, but hers are unnecessarily big by now (she is a teenager – do they really have to sexualize a teenager in a series that could live off its humor instead of teh sexay ladiez? Which by the way shows the female audience that they still have to be dead-on sexy instead of themselves, the latter being encouraged before this book).
I really appreciated how everyone always wore pants, even under their skirts and women displayed rather sensible armor (see the fire princess in battle), but women’s bodies became more and more disproportionate and less sensibly shaped (for, you know, stuff like breathing and standing upright without braking their back).
Some people may still not see any sexualization but what about this pointless scene in the episode with Toph’s and Katara’s „conflict“, where, when Soka and Toph talk about Katara, she overhears them while taking a bath in a lake? Yes, except for her naked shoulders and head, everything is under the water surface and her braids were lying over her imaginary breasts and maybe, just maybe, she even wore this white swimsuit surrogate, but you couldn’t tell. And I don’t get why this scene was even necessary because you can overhear people in a lot of places. And apart from this example, they usually managed to depict people bathing without having to hint at their nakedness.

When we’re still at problematic depictions of women, lets stop shortly at princess Azula’s. What was this shit with her going crazy? These last scenes were so offensive to me. It’s really hard to describe exactly how offensive. Where to start…

  • The only woman who is interested in power goes crazy.
  • Craziness as a trope in general, especially connected to women.
  • Women in general don’t want power – no, only crazy and dangerous women want power.
  • Azula is evil because of her „fate“. I’ll get to why this is not logical in a second.
  • When she is caught by Katara and tied to these metal bars, she lashes out and stares and screams and growls. This was the most offensive scene of the whole series to me and an inhuman depiction of the main-stream opinion on craziness. I could have puked.

So, like I mentioned, Azula is evil „because of fate“. There are no good reasons for people being evil, no, it’s in their blood or something.
The explanation goes a little like this: Azula’s and Suko’s grandfather, the former Fire Lord, went all „I will conquer the whole world“.
But when, all of a sudden, Zukos decisions were explained by the identity of his ancestors, things became completely ridiculous. Prince Zuko’s struggle to do the right thing which prompted him to go to the Avatar was explained with the difference in/of his grandfathers: Avatar Roku on the one hand and the evil Fire Lord on the other. Now think about it: He changes between being good and bad because there is the fight between the „good“ and the „bad“ side of his heritage. Okay. And Azula is his sister – not a half-sister, his sister. She has exactly the same heritage. And do her decisions resemble her brother’s? No, they don’t.
So why didn’t they follow the story ark they started with the party in the Fire Nation? The royal kids attend a party and afterwards, at the beach, each of them explains why they are like they are. Azula mentions that her mother always thought she’s a monster. I think that’s a good reason to have some inner conflicts. And it is much more sensible that she would have a problem with this fact than the „It’s all fate and bloodlines and shit“.
That’s why I was kind of disappointed they decided to take the easy road with „fate“ and „Fire Nation people just are evil“ (which doesn’t make a lot of sense in many episodes because they also meet harmless and nice inhabitants) instead of explaining their actions with their past and their family. That is how people actually work (i.e. they are shaped by their life experiences) and story telling which would have been less lazy.

The last thing I want to talk about, which I didn’t like, is the scene when the Fire Lord is finally defeated and Toph, Aang, Sokka etc. make fun of him. I know these are series for children and they are supposed to be funny, but you still have the duty to depict defeat in a human way and not forget you are writing about people. Fictional people, but still people. Like with Azula, they did not manage to walk the thin line in this final scene.
There just are situations which you cannot use to crack a joke. And this was one of them.

So the third book had several flaws which took the innocence of the characters away – taking the innocence away could have been logical in the context of the story because the protagonists are slowly coming of age and fighting a damn war, but that’s not what happened here. What happened is that the producers didn’t grasp the fine nuance between showing defeat and robbing a person of their dignity – which is problematic even if the person is „just“ an animated character: people are watching and they are learning about compassion … or not.