Regelmäßiges Posten

Schlagwörter: blogstuff

Nach mehreren Wochen des Ausprobierens habe ich mich überzeugt, dass ein fester Wochentag zum Posten nichts für mich ist.
Ich werde also wieder frei heraus Artikel veröffentlichen.
Da ich auf absehbare Zeit einiges zu tun habe, sind auch in den kommenden Wochen komplexe Artikel unwahrscheinlich. Es ist mit Zitaten, Linksammlungen und anderem zu rechnen.

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Regelmäßiges Posten

Schlagwörter: Blogstuff

Ich werde ab jetzt versuchen, jeden Montag einen Artikel zu veröffentlichen. Wenn ihr Zitate oder Linksammlungen furchtbar toll findet, kann ich die mit einstreuen. Das müsst ihr mir aber sagen.
Es besteht die Möglichkeit, dass dieses Vorhaben nur ganze 5 Tage hält: nämlich bis nächsten Montag. Aber lassen wir uns überraschen. :D

Organisatorisches

Schlagwörter: blogstuff

Ich habe gerade mal den Aufbau der Seite leicht verändert. Im Folgenden eine Zusammenfassung, was man jetzt wo findet. Da kann ich auch gleich auf Veränderungen eingehen, die ich still und heimlich gemacht habe. (Fast alles, was ich vorstelle, bezieht sich auf die Darstellung meines Blogs, wenn ihr ihn in einem Web-Browser anseht.)

Menü oben

Zuerst einmal habe ich das Menü oben verändert. Ich meine die Leiste, wo links „High on Clichés“ steht und rechts „allgemein“, „kommentare“,…
Wenn ihr mit der Maus über „allgemein“ fahrt (klicken ist nicht nötig), klappen sich jetzt fast alle Kategorien aus, in die ich meine Artikel einsortiere. Bei „Medien“ gibt es dann noch drei Unterpunkte.
Wenn man auf „kommentare“ klickt, kommt man zu meinen Kommentar-Regeln. Wenn man mit der Maus nur darüber fährt, klappen sich „geflogene Kommentare“ aus und der „trolltisch„. Ersteres habe ich neu hinzugefügt, weil ich Kommentare, die mich mit den Zähnen knirschen lassen, auch veröffentlichen können will.
zitieren“ habe ich schon vor längerer Zeit hinzugefügt. Dort stehen Richtlinien, wenn ihr einen meiner Texte teils oder im Ganzen wiederverwenden wollt.
Neu ist der Menü-Punkt „hilfe„. Dort findet sich nicht etwa eine Hilfe, wie man meinen Blog bedient. Nein, dort sammele ich verschiedenste Hilfsangebote.
Es gibt viele Vereine und Organisationen, die gute Arbeit leisten. Ich würde mit der Zeit gerne eine Seite zusammenstellen, auf der man nachschlagen kann, wenn man in einer Notlage ist. Wenn ihr selbst Angebote kennt, die dort nicht fehlen sollte, schreibt gerne einen Kommentar.

Menü rechts

Im rechten Menü habe ich einige Überschriften eingefügt. Ich habe die Hoffnung, dass es dadurch übersichtlicher wird.
Dort gibt es, wenn man nach unten scrollt, auch noch einmal eine Übersicht über meine Kategorien. In dieser sind auch die Kategorien zu finden, zu denen ich selten etwas schreibe (diese habe ich nicht unter „allgemein“ eingefügt). Weiterhin steht neben jeder Kategorie, wie viele Artikel ich zu dem Thema geschrieben habe.

Menü unten

Am Fuße der Seite findet sich nun auch ein Menü. Dorthin habe ich mein Archiv verschoben und die Schlagwortwolke („tag-Wolke“).

Zuletzt kann ich erwähnen, dass jetzt automatisch die Kommentare zu Artikeln geschlossen werden, die älter als 9 Monate sind.

Falls ihr weitere Fragen habt oder vielleicht auch Wünsche – in die Kommentare damit!

Nabelschau

Schlagwörter: check your privilege – Blogstuff

Einige Menschen haben mir beim Denken geholfen und in einiges wollte ich selbst etwas Ordnung bringen, also ein paar Worte zu meinen Artikeln, was ich erkläre, wie mein Blog aufgebaut ist und wie ich verlinke.

Stephanie wies mich daraufhin, dass in meinen Artikeln immer ziemlich wenig Links zu anderen Quellen stehen. Im konkreten Artikel, um den es ging, hatte das seine Gründe, aber dennoch habe ich nicht so viel verlinkt, wie ich könnte. Dies ergibt sich teils durch meine Art an Artikel heranzugehen: meist ging ihnen eine jahrelange Lektüre von vielen verschiedenen Artikeln – vor allem aus der US-amerikanischen feministischen Bloggosphäre – voraus, an deren Ende ich mir irgendwann auch eine eigene Meinung gebildet hatte (und meist nicht mehr weiß, mit Hilfe welcher Artikel). Dann braucht es für mich aber immer noch einen Anstoß, den Artikel zu schreiben. Das ist selten ein Ereignis aus dem politischen Tagesgeschehen, häufiger aus meinem persönlichen Umfeld, das mich dazu motiviert, den Artikel genau jetzt zu schreiben. Nichtsdestotrotz bekomme ich auch Anstöße von Menschen „vor Ort“, wie zum Beispiel sanczny die Idee für „Deine Beobachtungsgabe beleidigt mich“ lieferte.
Noch ein Argument für eine stärkere Verlinkung, auch wenn es „nur“ um Inspiration für Artikel geht, lieferte kiturak: kleinere Blogs verdienen die Unterstützung in Form von Links, weil sie meist Themen behandeln, die in der Öffentlichkeit keine weite Beachtung finden, aber selbst große Blogs der US-amerikanischen feministischen Bloggosphäre zu verlinken ist sinnvoll, weil sie zwar verhältnismäßig viele Leser*innen haben, aber eben kein Mainstream sind, also bei Weitem nicht so viel Beachtung finden wie die gängigen Tages- oder Wochenzeitungen oder auch einige politische Blogs (die Feminismus, Rassismus etc. keine besondere Beachtung schenken).
Die Magistraarbeit einer gewissen Person, die ich gerade lese, liefert ein weiteres Argument: der Algorithmus von Google, nach dem die Wichtigkeit von Seiten bestimmt wird und demnach, an welchem Platz der Suchergebnisliste sie sich befinden – dieser Algorithmus richtet sich unter anderem danach, wie oft ein Blog verlinkt wurde und von wem. (Verlinkung von „wichtigen“ Seiten -> höhere Bewertung durch Google) So können sich also auch kleinere Blogs gegenseitig auf die Sprünge helfen, indem sie sich gegenseitig verlinken.
Aus diesen Gründen werde ich mich bemühen, in Zukunft besser aufzudröseln, welche Auslöser es für meine Artikel gab, mit Hilfe welcher Artikel ich mir eigentlich meine Meinung gebildet habe und ob ich zum Thema noch interessante weiterführende Lektüre kenne.

Zu den Links gehören aber auch die internen auf meinen Glossar. Der Glossar selbst ist ’ne schwierige Sache, weil ich entweder Definitionen stehen lasse, die ich selbst produziert habe, wahrscheinlich aber nicht so genau sind, wie sie sein könnten (und vor allem meist nicht aus der Betroffenenperspektive!) oder auf externe Inhalte verlinke, die zu googlen ich auffordern könnte.
Ich werde vorerst nicht mehr auf Erklärungen aus dem Glossar linken, außer wenn es um meine selbst erfundenen Wörter geht und vielleicht noch den „Stern“ -> * (weil ich ihn teils nicht in „üblicher“ Form verwende). Dies sollte es auch erleichtern, inhaltliche von erklärenden Links zu unterscheiden.
Für das Glossar selber stelle ich mir hiermit die Aufgabe, mit der Zeit gute Definitionen zu sammeln, die von Betroffenen verfasst wurden, einen Teil zu zitieren und sie zu verlinken. Vielleicht werde ich mich auch entscheiden, aus Prinzip einige Worte nicht zu erklären, weil sie gut zu ergooglen sind oder ich ein alternatives Wort nutzen kann.

Dies bringt mich zu meinem dritten Punkt: Fremdwörter. Paula brachte mich auf die Idee noch einmal meine Nutzung von Fremdwörtern zu überdenken. Generell kann ich erklärend sagen: Fußnoten, die als hochgestellte Zahlen gekennzeichnet sind, dienen meist der Erklärung eines Wortes, das ich verwendet habe, wobei es sich aber nicht um speziell anti-diskriminatorische Begriffe handelt, sondern „normale“ deutsche Fremdwörter.
Bis jetzt habe ich es so gehalten, dass ich die Wörter benutzt habe, wie sie mir in den Sinn kommen, sie aber als Fußnote erklärt habe, wenn es sich um Fremdwörter handelte. Grund ist, dass ich Fremdwörter mag, sie mir zuerst einfallen und ich, ehrlich gesagt, sehr oft nachschlagen muss, wie man sie „auf Deutsch“ sagt, weil ich das Konkrete, was ich damit ausdrücken will, schwer anders formulieren kann. Nun sollen meine Texte aber zugänglich sein und da stellt sich die Frage, inwiefern das Unterbrechen des Leseflusses durch die Nutzung von Fremdwörtern zielführend ist. (Nicht zu reden davon, dass mir gerade auffällt, dass ich Bäumchens Weisheit kurze Sätze zu bilden, auch etwas in den Mittelpunkt rücken könnte.)
Iiich habe keine gute Lösung, größtenteils, weil ich an meinen Fremdwörtern hänge. Ich werde jedoch versuchen, ihre statistische Häufigkeit etwas zu senken, indem ich mich bei jedem Wort mal selbst frage, ob mir gerade nichts einfällt, wie ich das anders ausdrücken könnte.

Wo wir gerade dabei sind: ist euch noch etwas aufgefallen, dass ihr bei meinen Artikeln/Blogaufbau nur schwer nachvollziehen könnt?