45 Zitat der Woche 45

Schlagwörter: Freund*innenschaft – Diskriminierung – abuse – Armut

I think the thing with most people not seeming to be aware of or disturbed by the transactional/safety-net element of friendships is friendship-prosperity. If your safety net is big and there are enough resources floating around in your friend-network that any help you are likely to need is not likely to be a significant burden to any of your friends, then you don’t have to think about it. If you have few friends, if their lives are also precarious, and if you have a realistic chance of needing major help, then you do have reason to worry about troubles so heavy they would break the safety net. It’s harder to climb up from poverty than it is to remain in prosperity.

[Ich denke die Sache mit den meisten Leuten, die des Transaktions-/Sicherheitsnetz-Elements von Freund*innenschaften¹ nicht Gewahr zu sein scheinen oder deswegen beunruhigt sind, ist Freundschafts-Reichtum. Wenn dein Sicherheitsnetz groß ist und es in deinem Freund*innen-Netzwerk genug Mittel/Ressourcen gibt, so dass jede Hilfe, die du möglicherweise brauchen wirst, wahrscheinlich keine große Last für irgendeinen deiner Freund*innen darstellt, dann musst du darüber nicht nachdenken. Wenn du wenig Freund*innen hast, wenn ihr Leben auch prekär ist und wenn es realistisch ist anzunehmen, dass du viel Hilfe brauchen könntest, dann hast du einen Grund dir über Probleme Gedanken zu machen, die so schwerwiegend sind, dass sie dein Sicherheitsnetz reißen lassen könnten. Es ist schwieriger aus Armut aufzusteigen als wohlhabend zu bleiben.]

Kathmandu auf Fugitivus

1 Gemeint ist der Fakt, dass in Freund*innenschaften ein Geben und Nehmen herrscht, dass kleine und manchmal größere Gefallen ausgetauscht werden, ohne dass eins festhält, wer wie viel gegeben hat, aber die Gefallen sich (meist) etwa die Waage halten (Redewendung).

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