Von Limbo bis Dead Space 2 [o—-]

Schlagwörter: Videospiele – Zombies – Dead Space 2

Ich habe meine freien Tage produktiv genutzt und … Videospiele gezockt! Konkreter waren das Dead Space 2, Mass Effect 2, Limbo, Bioshock 2 und na ja, Achievement Unlocked 3 Revenge of the Titans.

Dead Space 2

Du bist (mal wieder) auf einer Raumstation, hast leider eine bedrohliche Demenz und musst dich durch haufenweise Zombies schießen, um den Marker zu zerstören. An dessen Bau du irgendwie beteiligt warst. Nebenbei musst du aufpassen, dass dein eigenes Unterbewusstsein/der Marker/??? dich nicht während deiner Halluzinationen umbringt.

Dead Space 2 ist atmosphärisch etwas weniger gruselig als Dead Space (1), hat aber immer noch sehr viele verschiedene Zombies in fast allen Lebensstadien des Menschen (ja, Säure-Säuglinge, Raketen-Babys und Killer-Kleinkinder eingeschlossen). Dazu katzige sehr schnelle Zombies (Warnung: sie sehen überhaupt nicht aus wie Katzen und andere werden sie wahrscheinlich nicht süß finden) und kleine, die, nachdem sie sich aus dem Bauch eines großen Zombies ergossen haben, niedlich über den Boden rollen (die sind echt nervig und kosten viel Munition, wenn man keine Mine nutzt).
Allgemein ist festzustellen: die großen Zombies sind schnell, was im Verlaufe des Spieles natürlich nur schlimmer wird. Dazu kommt, dass sie gerne genau hinter/neben/vor dir auftauchen, also wenig Zeit bleibt, sich auf sie einzustellen. Das dürfte der Grund sein, warum ich die Spieleinstellung „normal“, anders als bei den anderen Spielen, tatsächlich als schwer empfand.

Das Tötungsprinzip ist bei diesem Spiel weniger auf Headshots ausgerichtet, sondern wie im ersten Teil aufs Abtrennen von Gliedmaßen. Darauf sind auch die Waffen eingestellt.

Hauptwaffen sind der Plasma-Cutter und später die Strahlenkanone, die breiter ist als der Cutter, aber weniger Schuss hat. Zudem kann man mit ihr Minen feuern, die wirklich nützlich sein können im Verlaufe des Spieles. Weiterhin kann man mittels Telekinese (die nicht an Aufladen oder Munition gebunden ist) abgetrennte Zombie-Körperteile und herumliegende lange Metallgegenstände nutzen, um sie gegen Zombies zu schleudern und Munition zu sparen.
Als letzte wichtige Fähigkeit erhält man Stase. Mit deren Hilfe kann man Gegner*innen stark verlangsamen und hat mehr Zeit, sie niederzuschießen. Bei der Stase muss man allerdings nach 2 bis 3 Schuss warten, bis sie sich aufgeladen hat. Wenn man Stase-Packs mit sich herumträgt, werden erst diese aufgebraucht, bevor man auf die Aufladung warten muss.
All diese Waffen und Fähigkeiten (bis auf Telekinese) kann man natürlich, inklusive des Raumanzuges, im Verlaufe des Spieles verbessern.

Die Story ist okay. Sie wird durch weniger Audiologs/Schriftlogs unterstützt als z.B. bei Bishock 2. Natürlich sind wir ein mittvierziger white Dude. Der Böse ist, ahem, schwarz. Und unsere spätere Begleiterin ist Latina. – Da ist noch einiges zu machen.

Random Facts: Schwerelosigkeit ist wirklich cool, stellt sich aber heraus, dass mir nach einer Weile schlecht davon wird, keinen Boden unter den Füßen zu haben. Immerhin kann man (Y) drücken, um sich am Boden auszurichten.
Das Hacken fasziniert mich in jedem Spiel zunehmend, weil es so äh, sinnlos, aber dennoch oft nötig ist. Hier dreht man eine Art Uhr so lange, bis ein Kegel aus blauer Farbe erscheint und wiederholt das drei mal: Gehackt!

Crossposted auf takeover.beta

Schießen Sie auch wieder auf uns, wenn wir Ihnen unsere Gedanken zu Mass Effect 2 vorstellen!

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