Open Thread: Aromantisch? Ja, nein, vielleicht?

Also das ist so: ich führe keine romantischen Beziehungen. Das liegt daran, dass ich mich nicht verliebe. Das heißt, das habe ich bis jetzt nicht getan und ich verstehe das ganze Konzept der romantischen Liebe nicht wirklich. Ich schließe nicht aus, dass ich mich in Zukunft mal verliebe, aber momentan habe ich eher eine „Was soll dieser Scheiß“-Einstellung.
Irgendwer da draußen, dem_der das bekannt vorkommt? Andere Gründe, warum die romantische Liebe misstrauisch beäugt wird?

Edit zur Klarstellung: mich interessiert hier die persönliche Perspektive. Wenn sich z.B. wer eigentlich „normal“ verliebt, aber aus politische Gründen entschieden hat, damit auf ungewöhnliche Art umzugehen, interessiert mich das auch. Ich möchte aber weder zum Thema Aromantik noch (Kritik an der) romantischen Zweierbeziehung einen „neutralen und objektiven Diskurs“ führen, in dem es nicht um persönliche Einstellungen und Erfahrungen geht.

21 Gedanken zu “Open Thread: Aromantisch? Ja, nein, vielleicht?

  1. Gegen die romantische Liebe sprechen doch eigentlich die meisten RZB-kritischen Argumente, oder?
    So Idealisierung der anderen Person, die zu Enttäuschungen führt, Abwertung der Beziehungen mit anderen Menschen, Besitzansprüche und Eifersucht, etc.. Ich bin überhaupt nicht aromantisch, ich hab die RZB nur immer wieder kennen und hassen gelernt. Wenn das hier nicht gefragt ist oder derailt, kannst du ja nicht freischalten.

    1. Ich veröffentliche das Mal, weil ich danach gefragt habe^^, aber mir fällt durch die Antwort auf, dass ich diese Art der Kritik nicht durchkauen möchte.

  2. Kaum zu beantworten, wenn nicht erstmal geklärt ist wie (verschieden_vielfältig_ähnlich_identisch) Personen „a_romantisch“ und „ver_lieben“ für sich definieren.
    oder?

    1. Darum … geht es ja? Wenn eine Person hierher kommt und sagt, dass sie sich als aromantisch begreift, werde ich ihr das sicherlich nicht absprechen. Wer der Meinung ist, sich im klassischen Sinne zu verlieben (= subjektive Einschätzung) für die*den ist der Thread halt nicht gedacht.

  3. Hm, interessantes Thema. Ich finde das für mich persönlich immer sehr schwierig, auseinander zu klamüsern, was genau „romantisch“ denn bedeutet. Ich habe zumindest noch nie eine solche Beziehung geführt, wenn ich mir das klassische „Hollywood-Schema“ angucke (und ich glaube da auch absolut nicht dran). Hm.

    Allerdings sortiere ich Menschen sehr schnell in „total sympathisch“ und „interessieren mich nicht“ ein (die Intensität dessen kann sich nach einigem Kennenlernen dann ändern, aber Grundgefühl bleibt), wobei einige meiner Freund*innen ersteres schon öfters als „Verknalltsein“ bezeichnet haben.

    Für mich persönlich sehe ich diese Schwärmereien aber nicht als Verliebtsein an, denn weder möchte ich mit diesen Menschen eine Liebesbeziehung führen noch ihnen körperlich besonders nahe sein – ich hätte sie nur gerne öfter in meinem Umfeld, weil ich sie generell toll/schlau/witzig/bereichernd finde. Trotzdem sehe ich auch gleich zu Beginn Dinge, die ich an diesen Personen eher nicht so mag… aber wer ist schon perfekt? ;)

    Ich empfinde diese Gefühle jedenfalls nicht als „romantisch“ und nicht als Verliebtsein à la Definition.

    1. Danke für die Antwort. Ja, dieses Einordnen tue ich auch. Und nein, das ist für mich auch kein Gefühl der Verliebtheit. Wenn Symapthie = Verliebtheit müsste man ja automatisch sagen, man ist in alle Menschen verliebt, die man mag. (Also dass Liebe für romantische Partner*innen nur eine andere Form der Liebe für Freund*innen und Familie ist, diese Auffassung sehe ich ein. Trotzdem nehme ich mir heraus selbst einzuschätzen, was was ist.)

      Die Argumentation deiner Freund*innen erinnert mich ein wenig an die Einstellung gegenüber Bi-/Pansexuellen: „wenn du verschiedene Geschlechter liebst, warum bist du dann nicht mit mir zusammen?“ Ähm, vielleicht, weil … man dennoch nicht mit allen Menschen kompatibel¹ ist?

      1 zusammen passend

      1. „Also dass Liebe für romantische Partner*innen nur eine andere Form der Liebe für Freund*innen und Familie ist, diese Auffassung sehe ich ein.“

        Genau da bin ich schon immer so zwiespältig. Tatsächlich liebe ich meine Familie anders als meine Freund*innen, aber unter Letzteres fallen auch meine bisherigen Partner*innenschaften… nur habe ich da das Gefühl, ich MÜSSTE anders handeln/denken/fühlen, weil wir beschlossen haben, „zusammen“ zu sein. Aber irgendwie funktioniert diese Trennung für mich innerlich nicht .

        Daher: keine Ahnung, ob ich noch nicht „den*die Richtige*n“ gefunden habe oder einfach anders fühle, als ich „sollte“.

      2. Also mit „sehe ich ein“ meinte ich: Zuneigung für irgendwen wird bei einer Person schon irgendwie die gleiche körperliche/psychische Quelle haben. Aber ich sage trotzdem, dass die Arten von Zuneigung verschieden sind, sich verschieden anfühlen und auch nicht für alle gleich sind (schon damit angefangen, dass es Menschen gibt, die keinen guten Grund haben, ihre Familie zu lieben).

        nur habe ich da das Gefühl, ich MÜSSTE anders handeln/denken/fühlen, weil wir beschlossen haben, “zusammen” zu sein. Aber irgendwie funktioniert diese Trennung für mich innerlich nicht .

        Dass man überhaupt das Gefühl haben kann, „falsch“ zu lieben/mögen/zusammen zu sein, kreide ich der gesellschaftlichen Einstellung zu Beziehungen an. Es gibt ja unzählige Menschen, die ein anderes Beziehungskonzept als zwei Leute, cis-hetero pflegen. Dass all dies abgewertet wird, allen voran Freundschaft, ist, um es nett zu sagen, ärgerlich (ah, jetzt schweife ich selbst ab -.-)

        Daher: keine Ahnung, ob ich noch nicht “den*die Richtige*n” gefunden habe oder einfach anders fühle, als ich “sollte”.

        Wie ich eingangs erwähnte, weiß ich das auch nicht. Aber für meine jetzige Identifikation ignoriere ich es schlicht. Genau so sinnlos wie zu schauen, ob man aus den „richtigen“ Gründen depressiv ist.

  4. Ich weiß nicht, obs ,,dazupasst“, aber ich hab gerade den Text hier gelesen http://ryuu.de/2012/07/hungrige-gespenster-i-ein-versuch-emotionswirrwarr-zu-verbloggen/ und stimme der Autorin darin gerade überein, warum ich gerade keine Beziehung (oder Affäre) will. Gerade auch in dem Punkt, dass alles Nichtromantische/Nichtsexuelle dann sekundär ist, ist etwas, was ich immer wieder erlebt hab und schade finde und wo ich versuche in meiner Art, Freundschaften zu pflegen, dagegenzusteuern.

    1. Nee, passt nach meiner ganz subjektiven Einschätzung.^^

      Ich persönlich fänd’s toll, wenn es normaler wäre, körperliche Zuneigung auch in Freundschaften zu pflegen (womit ich nicht sagen will, dass es keine Menschen gibt, die Freundschaften genau so handhaben). Ob das nun Händchen halten oder kuscheln oder was auch immer wäre bzw. inwiefern Leute es überhaupt mögen berührt zu werden, muss man dann natürlich klären. Aber nach dem Status quo ist es einfach schwer, eine solche Art von Freundschaft zu etablieren, weil es gar nicht „eingeplant“ ist.

      Und wo wir beim Thema sind, fällt mir noch dieser Artikel von s.e. smith ein. Ou wiederum pflegt ausschließlich romantische Beziehungen*, aber die Probleme, mit denen ou dadurch konfrontiert wird, sind sehr nah am Thema.

      *“Queerplatonic“, QUEERPLATONIC, Alter. Deutlicher geht’s ja gar nicht. Danke kiturak für den Hinweis. Alsooo s.e. smith pflegt queerplatonische Beziehungen, erklärt im Artikel, was das für sie bedeutet und vor allem, wie Menschen in ihrer Umgebung damit umgehen.

      1. aberaber … s.e.smith schreibt doch, ou habe eben *keine* romantischen Beziehungen – sondern queerplatonic partners. Danke für den tollen link!

  5. dieses thema hat mich auch mal mehr und mal weniger immer wieder beschäftigt.
    genau, diese normative und höchst fragwürdige trennung zwischen freundschaft und liebschaft, finde ich auch ein zentrales problem. während romantik und sex zusammengedacht werden, soll in freundschaften aber kein körperkontakt vorkommen?! wtf!
    und dann dieses total aufgeladene konzept des verliebt-seins, das viele leute unter druck setzt!
    ich konnte das in verschiedenen phasen meines lebens überhaupt nicht auf mich anwenden. ich musste es zerlegen und umdeuten oder mit anderen inhalten füllen, damit ich es überhaupt wieder in den mund nehmen konnte.
    Ich kenn bei mir auch so formen von verliebt sein, die nicht auf mehr (körperliche) nähe abzielen, sondern eher daher rühren, dass ich eine person besonders spannend und inspirierend finde. das hat dann zwar nix mit romantik zu tun, aber viel mit anziehung oder affinität und kann auch ein sehr starkes hochgefühl sein…
    andererseits müssen einige meiner freund_innen regelmäßig meine kuschelattacken ertragen ;) (also schon die, die das auch wollen)
    und wenn ein freund oder eine freundin mir eine liebe aufmerksamkeit, ein kleines geschenk oder ähnliches zukommen lässt, will ich das auch romantisch finden dürfen und fühle mich gebauchpinselt…

  6. Ich identifiziere mich derzeit auch als aromantisch, und zwar in dem Sinne, dass ich nicht an einer RZB (oder einer anderen Form von Beziehung) interessiert bin. Das hängt natürlich eng mit meinem Empfinden bzgl. Romantik/Liebe/Verliebtsein/etc, zusammen. Ich hatte mal eine RZB, habe mich aber damals nicht als „verliebt“ oder „verknallt“ empfunden, was mich damals unheimlich aus der Bahn geworfen hat. Es war „nur“ eine große Zuneigung (oder, wenn man will, Liebe), die in mir den Wunsch geweckt hat, mit der Person Zeit zu verbringen, und zwar weder in Form einer RZB (obwohl es dann darauf hinauslief) noch in sexualisierter Weise (wobei – dito). Das Gefühl von Verknalltheit oder Schwärmerei (welches ich von Liebe oder sogar Verliebtheit trenne, weil letztere m.E. voraussetzen, dass man das geliebte Objekt wenigstens halbwegs kennt) hatte ich auch schon, aber das ging niemals einher mit dem Wunsch nach einer RZB oder körperlicher Nähe.
    Argh, wirklich ein Aufreger_innen-Thema, ich kann wirklich ein Lied davon singen, wie oft ich schon in der Situation war, dass ich mich mit Menschen getroffen habe, Kaffee trinken/spazieren/im Kino war, ohne dass meinerseits irgendein Interesse oder auch nur eine Neigung in Richtung Romantik bestand, und ich den betreffenden Personen dann klar machen musste, dass date-ähnliche Setting (und selbst Dates) NICHT zu einer RZB führen müssen, und dass ich KEINE romantischen Gefühle habe, dass ich KEINE Beziehung will und – nein, dass ich auch keine „Zeit brauche“, bis ich „bereit für eine Beziehung bin“. Ganz abgesehen von den unsäglichen Vermutungen, ich hätte „Angst vor der Liebe“ (yeah, ich bin nicht einmal der Meinung, dass „Liebe“ außerhalb von subjektiv-sozialen Konstruktionskontexten existiert!), „schlechte Erfahrungen gemacht“ (nö), würde mich „dagegen wehren, glücklich zu sein“ (zum Mitschreiben: RZBs machen. mich. nicht. glücklich!) ….
    Wie schön, dass es so vielen hier ähnlich geht, und dass ihr auch im Gegenzug so leidenschaftliche Freund_innen seid!

    1. Re: „Angst vor der Liebe“. Solche Pathologiesierungen¹ von individuellem Verhalten kann ich gar nicht haben. „Weil du nicht ’normal‘ bist, musst du krank sein. Und das behalte ich nicht einmal für mich, sonder ’splaine² dir hier dein Leben.“ ARG.

      Ich finde das auch interessant, wie sehr Menschen in ein bestimmtes Muster gezwungen werden, wenn sie neue Menschen kennen lernen: du kannst dich gut mit einer Person des anderen Geschlechts (womit gemeint ist: das, was die Leute glauben, das „das andere“ sei) unterhalten? Du musst an ihr interessiert sein und bist natürlich überhaupt sexuell und heterosexuell. Diese ganze Hintergrundgeschichte verhindert dann, dass Leute für sich herausfinden können, was sie sich denn vorstellen. Mit ohne körperliche Nähe, mit ohne romantischen Anwandlungen, mit ohne Sex, mit ohne gemeinsam wegfahren – alles wird schon vorgedacht.

      1 ins Krankhafte umdeuten
      2 von engl. explain: „erklären“

  7. Auf Aufforderung hin hier nochmal meine nicht-aromantische Perspektive. Muss natürlich trotzdem nicht veröffentlicht werden, wenns nich passt.

    Ich hatte viele Beziehungen, rich-tig viele. Die dauerten ein paar Wochen, Monate, Jahre, ganz unterschiedlich. Ich war im Rückblick aber fast nie verliebt, 2-3 Mal vielleicht, inklusive meine aktuelle (Poly-)Beziehung. Das gehörte halt so, man hatte einen Freund. (Dazwischen, manchmal auch währenddessen, hatte ich mit noch viel mehr Leuten Sex.) Vielleicht hab ich körperliche Anziehung + eine gewisse Sympathie für Liebe gehalten, kein Plan. Heute ist mir klar, dass es unendlich viele Formen von Beziehungen geben kann, aber da musst ich halt erstma drauf kommen. Und dass die sich eben in keiner Weise gegenseitig ausschließen müssen. Gerade das sehe ich aber als wesentliches Merkmal der RZB – die ist für mich ein einziges großes „Wo guckst du hin?! Guck mich an!“ (in ganz viel Zuckerwatte verpackt). Ich hab jetzt aber gelernt, ich guck, wo ich will.

  8. Hu! Ich wollte mal auf eine Mini-Umfrage zum Thema aufmerksam machen: „Is there a term for like Serious Relationships that are both aromantic and sexual?“

    Ansonsten, auch romatisch hier, aber voll im Boot mit Ablehnung der Abwertung von nicht romantischen Beziehungen, das ist scheußlich, und durchaus auch ein Grund dafür, warum ich poly bin. Es ist ja nicht nur das ooohhhh ich kann in *mehrere* Menschen Verliebt(tm) sein?! – Das wäre ja recht offensichtlich und einfach zu klären, sozusagen. Sondern eher dieses unsichtbare Gefühls-Stoppschild, das sämtliche nicht-romantischen Beziehungen in ner RZB-dominierten Gesellschaft beherrscht – also, dass keine einzige Beziehung zu Menschen dem gerecht wird, was sie füreinander fühlen oder sein … *könnten*, romantisch oder nicht, denn: normiertes Verhalten (Kino, Kneipe, Liebeskummer trösten), außerhalb davon – DA SCHAUEN WIR NICHT HIN. In dem genormte-Aktivitäten-Modell sind einzelne „Freund_innen“ auch einfach mal austauschbar. Das ist so, so, so seltsam. Und das „zweite Reihe“-Ding für nicht romantische Beziehungen – ehrlich gesagt, für mich: wenn ich weiß, dass ich im Zweifelsfall Nr. 2 bin (allein diese Hierarchisierung, wie eine Skala), …. sone „Freundschaft“ brauch ich nicht, und will ich auch keine_r_m sonst anbieten.

  9. Ich hab da so ’ne Geschichte. Die Geschichte mit meiner besten und kompliziertesten Freundin… (hihi, ich und meine Geschichten) Unser erstes Jahr Freundschaft war unglaublich intensiv; sie hat mich politisiert, ich hab sie in ihrem Glaubensweg beeinflusst, wir wohnten im selben Wohnheim, verbrachten unheimlich viel Zeit miteinander; sie lud mich sogar über Weihnachten zu ihrer Familie ein. Und das alles lief ,,auf Augenhöhe“ mit ihrer Beziehung, sie hat mir nie das Gefühl gegeben, ich sei Nr.2. Es war ne ganz irre Zeit, die mir ganz neue Maßstäbe für ,,Glück“ schenkte. Ich liebte sie, kann nicht benennen, ,,wie“ oder ob ich dann auch mit ihr ne Beziehung wollte, ich wollte halt einfach in ihrer Nähe sein, also ähnlich schon, wie manch andere hier schon schrieb.
    Als sie dann umgezogen ist, kam ne ganz schwierige Zeit auf und wir haben uns daraufhin ein Jahr fast ununterbrochen nur gestritten. Da war viel Dreckmist dabei, aber was ich bis heute u.a. stark in Erinnerung habe, ist diese plötzliche Idee ihrerseits, mich pathologisieren zu müssen als abhängig von ihr, weil ich sie vermisste und weil ich auch sagte, dass mir Freund*nnen eben so wichtig sind wie anderen Leuten ihre Partner*innen.
    Das ist genau dieselbe Freundin, von der ich euch im Forum erzählt habe, die rumgejammert hat, dass mit ihrem Freund, der auf Reisen ist, zum ersten Mal seit 8 Jahren ne Woche Funkstille ist. Ich habe ihr jetzt geschrieben, dass sie ein privilegiertes Eichhorn ist. Sie reagierte darauf mit ner passivagressiven Antwort. Ich hab ihr jetzt nochmal geschrieben und sie mit der Nase drauf gestoßen, dass sie mir einerseits abspricht, solche Gefühle für meine Freund*innen haben zu dürfen, andererseits nicht hinterfragt, wieso sie es für legitim hält, über die Abwesenheit des Sexual- bzw. RZB-Partners so zu jammern. Interessanterweise hat sie mich damals auf dieselbe Weise pathologisiert, wie sie es jetzt immer von ihrem Partner fürchtet, dass er das tut.

    1. Ehrlich gesagt, die Pathologisierung deiner Zuneigung nach ihrem Wegzug klingt für mich einfach nach einer super Möglichkeit, sich a) wiederholt deine Zuneigung versichern zu lassen und b) nicht mit der Zuneigung selbst irgendwie umgehen, ja sie überhaupt richtig anerkennen zu müssen, indem man ihr die Legitimität abspricht (was möglicherweise c) bedeutet hätte, dass sie ihre eigene Einstellung zu „richtiger“ und „falscher“ Zuneigung hätte überdenken müssen).

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.